Reisetagebuch der 7B - Kölsche Woche

 

Montag, 15. Oktober 2012

Abfahrt 10:30 Uhr Gifhorn – die „Mission Köln“ beginnt.

Die dreieinhalbstündige Fahrt verbrachten wir vornehmlich mit Fotografieren. Dann begrüßte uns der imposante Kölner Dom. Zu Fuß überquerten wir die Hohenzollernbrücke, deren Geländer von abertausenden „Liebesschlössern“ geschmückt ist. Wir checkten in die sehr moderne, hotelähnliche Jugendherberge ein, die uns von Anfang an begeisterte. Allerdings hatten unsere Jungs große Schwierigkeiten, ihre Betten zu beziehen. Zur geistigen Stärkung genossen wir dann eine ausgiebige Stadtführung, die uns auch Tünnes und Schäl näherbrachte.

Sehr angetan waren wir vom warmen, reichhaltigen Abendessen. Leider sind wir nun so geschafft, dass wir einen Spieleabend nicht mehr verkraften, sondern hundemüde ins Bett fallen.

Merle, Melissa, Marie, Julia, Eileen 

Dienstag, 16. Oktober 2012

Heute war der Tag des Domes!

Als Erstes waren wir in der Schatzkammer des Domes, wo wir viele Reliquien bestaunten, die wir leider aber nicht fotografieren durften. Danach wurden wir durch den Dom geführt und lernten, dass hier die Gebeine der Heiligen Drei Könige liegen sollen. Zu gerne hätten wir die Skelette gesehen! Aber auch die riesen-großen Kirchenfenster mit insgesamt 10.000m2 imponierten uns sehr.

Eigentlich waren wir jetzt schon müde, aber dann wurden wir die 533 Stufen auf den Turm des Domes hinauf und herunter gescheucht. Voll krass, dass wir das alle geschafft haben. Nach einer Mittagspause folgten wir der Spur der Römer im Römisch-Germanischen-Museum und in der Stadt Köln.

Fazit des Tages: Müde Füße, viel gelernt und Spaß gehabt!

Jeremy, Mimi, Maxi, Jan, Nick

 

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Zunächst dachen wir: „Schon wieder ein Museum!“ Doch dann trafen wir im Museum Ludwig auf Monique, die uns auf eine charmante, deutsch-französische Art die Moderne Kunst näherbrachte. Wir waren so fasziniert, dass die Zeit wie im Flug verging.

Dann in Rekordzeit shoppen, kurze Stärkung bei „Mc Doof“, Spaziergang im Regen zum Schokoladenmuseum.

Dort gingen wir in die „Schokoschule“, wo wir alle Herstellungsschritte der Schokoladenproduktion auch geschmacklich nachzuvollziehen lernten. Soweit gestärkt inspizierten wir die gläserne Manufaktur inklusive Schokobrunnen. Zwischenfazit: Chilischokolade schmeckt am Anfang süß und im Abgang höllisch scharf.

Highlight des Tages bzw. der Nacht: Gruseltour durchs mittelalterliche Köln. Ein gehenkter Geist berichtet authentisches aus seiner Zeit: Schaurig-schön!

Alicia, Moritz, Kilian, Sophie, Miriam L.

 

Donnerstag, 18. Oktober 2012

4. Tag der Mission Köln

Noch müde vom gestrigen Abend marschierten wir heute früh in Richtung Praetorium. Dort wurden wir durch die Überreste eines Praetoriums aus römischer Zeit geführt. Ein simuliertes Erdbeben der Stärke 7 schüttelte uns kräftig wach. Anschließend lernten wir die römische Kanalisation und eine jüdische Mikwe aus dem Mittelalter kennen.

Nach Freizeit und Lunch machten wir uns auf in den Zoo. Aufgeteilt in zwei Gruppen durchstöberten wir diesen und bewunderten vor allem die Erdmännchen und Elefanten. Nach der Führung tobten wir uns auf dem Spielplatz richtig aus.

Entlang am Rhein ging es zurück in Richtung Jugendherberge mit kurzem Stopp und wunderbarem 360-Grad Blick über Köln auf dem Panorama-Tower. Müde und gesättigt müssen wir leider jetzt unsere Koffer packen.

Anique, Finn, Friederike, Lisann

 

Freitag, 19. Oktober 2012

Rückfahrt mit „verschlüsseltem“ Rückblick

Geschafft! Endlich sitzen wir im Zug. Bei strahlendem Herbstwetter fiel uns der Abschied schwer. Die filigranen Domtürmchen blickten uns noch lange nach.

Nach einer ereignisreichen und fröhlichen Klassenfahrtswoche sind die meisten dennoch nicht traurig, wieder nach Hause zu fahren. Bis auf eine Schülerin: Der Jugendherbergsschlüssel war verschwunden, 60 Euro Strafe musste gezahlt werden.

Während der Zugfahrt wurde eifrig darüber diskutiert, welches event am beeindruckendsten war. Lustig flattern die mit Helium gefüllten Luftballons, die nach dem Zoobesuch erstanden wurden, durchs Abteil.

Da – ein Schrei! Eine hungrige Schülerin öffnete ihre Lunchbox und entdeckte den verloren geglaubten Schlüssel. Anruf bei der Jugendherberge – Ende gut – alles gut!

Auch wir Lehrerinnen haben diese Woche genossen und sind davon überzeugt, dass die Seufzer der Schüler über zu lange Wege bald vergessen sein werden.

Fazit: Kölle alaaf!

Petra Rengelshausen-Bosse und Gabriele Stümpel