Zukunftstag 2013

Zukunftstag im Landtag (CDU)

Am 26.04.13, als Aktion des Zukunftstages, sind Kilian, Moritz und ich, Jan, zum Landtag nach Hannover gefahren.

Wir wurden in Meine um 7:45 Uhr von Herrn Schiesgeries an der Schule abgeholt. Dann sind wir mit dem Auto nach Hannover gefahren, während der Fahrt haben wir uns mit Herrn Schiesgeries über seine berufliche Entwicklung und über unsere Interessen an Politik und über Hobbys gesprochen. Seine Hobbys sind joggen zu gehen und er ist Mitglied im Schützenverein. Er erzählte, dass er in Müden geboren wurde, schon damals war er in Politik aber auch an Fußball interessiert. In Müden ist er seit 15 Jahren Bürgermeister, er kam in dieses Amt, als der vorherige Bürgermeister krank wurde. Er war zuvor Polizist, diesen Beruf übte er zuvor 38 Jahre lang aus. Aber sein gelerntes Handwerk ist Werkzeugmacher im Bereich großer Maschinen. Er ist mit 2 Brüdern aufgewachsen, seit vielen Jahren glücklich verheiratet und hat 2 schon erwachsene Kinder.

Er wurde am 20. Januar für die CDU direkt in den Landtag gewählt. Tim half ihm beim Wahlkampf, dieses tat er ehrenamtlich, und heute ist er sozusagen sein Sekretär und Helfer. Er erzählte uns auch, dass ein Wahlkampf mind. ein ¾ Jahr vorher vorbereitet werden muss. In der Regierungskoalition sind jetzt die Grünen und die SPD.

Als wir ankamen, brachte uns Herr Schiesgeries in den Plenarsaal, das ist der Raum, wo die Politiker über Gesetze abstimmen. Herr Schiesgeries zeigte uns seinen Platz im Landtag und dann musste er weg zu einer Besprechung.

Wir wurden dann um ca.9:00 von Herrn Ulrich Dütemeyer, dem Geschäftsleiter der CDU-Fraktion, begrüßt. Es wurde uns der Ablauf von dem Tag erklärt. Er brachte uns die Politik näher und welche Parteien vor und nach der Wahl an der Macht waren.

Danach, um 9:30 Uhr, wurden wir von Herrn Busemann, der im Moment der Landtagspräsident ist, begrüßt. Er wurde 1952 geboren. Und er wurde erstmalig 1994 als Abgeordneter gewählt, er erklärte uns das Leben eines Abgeordneten; indem man 365 Tage im Jahr sich nicht nur um die Verabschiedung der Gesetze kümmern muss, sondern sich täglich für seine Bürger einsetzen soll. Und, dass „der Politiker besser als sein Ruf sei“, erwähnte er auch oft. Er sagte, als der Plenarsaal gebaut wurde, sollte er den Sinn haben, die Politiker während der Wahlen von der Außenwelt abzuschotten; in der Renovierung soll er jetzt mit neuer und moderner Technik ausgestattet werden und habe jetzt so genau die gegenteilige Wirkung.

Dann wurden alle ca. 100 Schülerinnen und Schüler, die an diesem Tag im Landtag teilnahmen, in zwei Gruppen eingeteilt, wir waren in Gruppe 2. Also gingen wir erst in den Medienraum des Landtages und schauten uns einen Film über die Parteien und den Landtag an. Danach tauschten die Gruppen und wir gingen den Landtag besichtigen und erfuhren viel über den Aufbau und die Organisation des Landtages, wichtig zum Beispiel, dass dort auch viele Politiker in ihren Büros arbeiten.

 

Dann gingen wir auch in den Besprechungsraum der CDU und sprachen dort über vieles. Zum Beispiel die Verteilung der Sitze: Es sitzen meistens die Leute aus einer Region zusammen, weil sie ähnliche Interessengruppen vertreten. So kann die Partei auch besser die Mehrheit überzeugen. Dieses beides fand in der Zeit von 9:45 bis 11:15 statt.

Danach haben ein paar Angestellte sich vorgestellt und uns bis zum Mittagsessen erklärt, wie ihr Beruf ist, was sie studiert hatten und allgemeines aus ihrem Leben. Außerdem erzählten sie, wann sie mit ihrem Beruf angefangen haben und auf welche Art und Weise sie auf ihren jetzigen Beruf gekommen sind.

  • Vom Wissenschaftlichen Dienst stellte sich Carolin Kielhorn vor
  • Aus dem Sekretariat kam Diana Rißland
  • Eine Auszubildende war auch dabei, sie hieß Janina Kaevel
  • Und eine von der Pressestelle, sie hieß Anna Anding

Dies geschah in dem Zeitraum von 11:15 bis 12:00.

Von 12:00 bis 13:00 wurde durch den Parlamentarischen Geschäftsführer Jens Nack die Arbeit eines Landtagsabgeordneten dargestellt im Plenarsaal. Er wiederholte oft den Satz „Politiker sind nicht faul!“, weil trotz der guten Arbeit der Politiker viele Vorurteile existieren. Danach konnten alle noch einmal Fragen zum Thema stellen. Dadurch gerieten wir in Zeitverzug und konnten erst ab 13:15 Mittag essen.

Nach dem Mittagessen konnten wir dann nach Hause mit dem Zug fahren.

Jan, Klasse 7B