Die papierne Brücke

 

 

Es wurden je zwei Tische im Abstand von 20 cm aufgestellt. Aufgabe war es nun, mit Papier und Klebeband eine Brücke zwischen den Tischen aufzubauen. Eine Brücke muss natürlich Lasten tragen. Hier war es darum auch wichtig, erst einmal eine Messstrategie für die Eigenschaft „Tragen“ zu entwickeln.

Dazu wurde eine Korbkonstruktion aufgebaut, die jeweils in der Mitte der Brücke aufgehängt wurde und mit unterschiedlichen Gewichten gefüllt werden konnte.  Schnell wurde klar, dass dies ein Verfahren zur Objektivierung der Beurteilung der Traglast ist. 

Natürlich wurden zunächst die Papierblätter zu mehr oder weniger dicken Rollen verklebt und bezüglich ihrer Traglast vermessen. Spielerisch wurde entdeckt, dass nicht nur gerollte sondern auch gefaltete Papierröhren aber auch komplexere Strukturen von untereinander verbundenen Elementen die Maximallast wesentlich erhöhen können. Die Bilder zeigen Versuche mit dreieckigen oder viereckigen Fachwerken. Auch hier zeigte sich bald, dass Strukturen mit dreidimensionalen Fachwerken noch wesentlich höhere Lasten tragen konnten.

Tragwerkstrukturen sind allgegenwärtig in unserer Technikumwelt zu finden, ihre Rolle bei der Traglastgüte ließ sich in dieser Stunde sehr eindrucksvoll darstellen.