Fantastische Wesen suchen ein Zuhause am Philipp Melanchthon Gymnasium

16. Juni 2013

Ein Beitrag der Klassen 6C und 6D zum Thema „Fantastische Architektur“
 

Kurz nach den Osterferien gab es Post für die Klassen 6C und 6D des Philipp Melanchthon Gymnasiums: Forscher berichteten in einem Brief über Spuren fantastischer Wesen, die vorübergehend Zuflucht im Kunstraum gesucht hatten.

Zuerst wurde Mrs. Plüschputz entdeckt, deren wahre Leidenschaft das Saubermachen ist. Ihre Füße sind zu Putzschwämmen mutiert, damit „alles immer schön glänzt“. Das Bild unten zeigt ein Modell des putzenden Plüschknäuels im „Stand by-Modus“ nach getaner Arbeit.

Mrs. Plüschputz

Groß war die Enttäuschung allerdings, als eine Woche später die „fantastischen Besucher“ verschwunden waren. Offensichtlich stellte der Kunstraum nicht den perfekten Lebensraum für sie dar.

Deshalb entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6C und 6D neue, fantastische Lebens- oder Wohnräume zu entwickeln, die den Bedürfnissen der außergewöhnlichen Besucher gerecht werden sollten. Vielleicht würden sie ja zurückkommen …

Mrs. Plüschputz hat das Angebot bereits angenommen: In Jolinas gemütlich eingerichtetem Grundstück mit Gemüsebeet zum Naschen hat sie ein neues Zuhause gefunden.

Das neue Zuhause

Auch Herbert hat nicht lange gezögert (dunkelgrüner Körper mit hellgrünen Flecken; Bildecke unten rechts). Für Herbert ist der von John, Jan und Christoph gebaute Weltraum das Optimale, weil er am liebsten im Dunkeln lebt, gern hüpft und gern schwebt.

Hier woht Herbert

Der „Tierüberflieger“, der sich in alle Tiere verwandeln kann, ist ebenfalls bereits eingezogen, gehört aber zu einer eher menschenscheuen Spezies. Er hat sich in das von Marcel gebaute Areal zurückgezogen und ist nur mit Lupe hinter der Fensterscheibe unten rechts zu erkennen. Sein Lieblingsplatz ist das orange Spielhaus und der Garten, in dem er Äpfel sammelt, wenn ihm langweilig ist.

Die Wohnung des Tierüberfliegers

Marino (gerade auf Futtersuche und daher nicht im Bild) ist sehr naturverbunden und hat sich aus diesem Grund für Maries Zelt aus langen, stabilen Grashalmen mit Holztür entschieden. Die Inneneinrichtung besteht aus vielen Kissen, die eine gemütliche Atmosphäre ausmachen.

Marinos Zelt

Die nachstehenden Immobilien werden von Lebewesen bewohnt, die sehr zurückgezogen leben und daher nicht sichtbar sind.

Zu ihnen gehört auch der von Lukas entdeckte „Super-Gau-Pudel“. Er frisst am liebsten Unkraut, den er später als Humus wieder ausscheidet. So ist sein Garten immer in einem Top-Zustand. Vor seiner Gartenhütte verbringt er gern die warmen Sommerabende am Teich. Oft genießt er auch die Aussicht von der Dachterrasse.

Der Tankwart von Michels „Science-fiction-Tankstelle“ zeigt sich nur, wenn Herbert vorbeikommt. Die Tankstelle wird mittels Solar- und Windenergie betrieben und hat damit auch schon einen Umweltpreis gewonnen.

Der rote Sportwagen gehört dem „Feuerfloh“. Er mag es mondän und lebt zusammen mit dem „Wolpertier“. Da Geld für die beiden Freunde keine Rolle spielt, ist die von Torben und Hendrik entworfene Villa für sie genau das Richtige. Kennzeichnend für den Dahl-Sturm-Baustil ist die Ausstattung mit vielen Säulen und großen Türen.

Bescheidener, in einem kleinen, gemütlichen Fachwerkhaus“, leben dagegen Judiths „Puschel“ und Finjas „Ohrwurm“, der auch manchmal in die Ohren seines Mitbewohners krabbelt. Dort singt er dann seine fröhlichen Lieder rauf und runter.

Und wenn wir jetzt ganz still sind, können wir ihn vielleicht auch hören.