Das PMG beim „Tag der Mathematik“ an der Universität Göttingen

Origami, Knobelspiele und Experimente mit Seifenblasen: Zum ersten „Tag der Mathematik“ lud die Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Göttingen am Freitag, den 13. Juni 2014, Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Mathe-Lehrerinnen und -Lehrern ein. Im Zentrum der Veranstaltung standen Mathe-Wettbewerbe für die Jahrgangsstufen 7 bis 12. Hierfür konnten sich Teams von jeweils drei bis vier Personen anmelden, die gemeinsam zwei Stunden an mathematischen Aufgaben knobelten.

Im Rahmenprogramm gab es darüber hinaus Mitmach-Aktionen rund um spannende mathematische Probleme. Die Mitmach-Aktionen sollten dazu anregen, über mathematische Fragen nachzudenken, die auch in der mathematischen Forschung auftreten. Außerdem konnten sich die Schülerinnen und Schüler dafür bewerben, mit einer Mathe-Professorin oder einem Mathe-Professor eine Stunde lang in einer Kleingruppe an einem mathematischen Problem zu arbeiten.

Das PMG hat beim ersten „Tag der Mathematik“ an der Universität Göttingen mit einem Team aus zwei Schülerinnen des 7. Jahrganges und zwei Schülerinnen des 8. Jahrganges teilgenommen. Es wurde von insgesamt vierzehn interessierten Schülerinnen unserer Schule begleitet.

Bereits um 7:15 Uhr startete unser Bus, damit wir pünktlich in Göttingen sein konnten. 

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle auch an den Förderverein des PMG, der unsere Busfahrt nach Göttingen finanziell unterstützt hat!

Nina bekam ein cooles T-Shirt vom Institut für Stochastik der Universität Göttingen, denn sie hatte in deren Mitmachaktion eine Knobelaufgabe zu einem Würfelspiel richtig gelöst.

Und wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr hier nun unsere Berichte zu einzelnen Stationen lesen.

Ulrike Ketterl-Ostermeyer


 

Lisann und Sophie, 8B: „Am 13.6. 2014 fuhren wir zum „Tag der Mathematik“ nach Göttingen, denn vier Mädchen aus dem siebten und achten Jahrgang wollten an einem Teamwettbewerb an der Universität Göttingen teilnehmen, der anlässlich dieses Tages veranstaltet wurde. Nachdem wir, Marlene Schoenbeck, Anne Grahl, Sophie Ludewig und Lisann Soldanski, unsere Namensschilder mit Name und Gruppenbezeichnung darauf bekommen hatten, wurden wir in einen großen Raum geführt, um zu viert sechs Aufgaben zu lösen. Dafür hatten wir zwei Stunden Zeit. Erst einmal haben wir uns die Aufgaben durchgelesen, die auf den ersten Blick einfach wirkten, aber dann schwerer als gedacht waren. Dann machten wir uns jeweils paarweise an die Aufgaben. Wenn wir nicht mehr weiter wussten, haben wir das andere Paar um Hilfe gefragt. Jede Aufgabe musste auf einem neuen Zettel geschrieben werden, der immer mit dem Gruppenname „Meine-A“ versehen war. Die zwei Stunden vergingen schneller als gedacht und unsere Ergebnisse wurden eingesammelt.“
Anne und Caroline, 7C: “ Am Freitag fand ich in Göttingen die Stationen am besten. Eine Station war z. B., dass man Dino-Eier wiegen musste. Das ging so: Man hatte neun Überraschungseier und in einem davon ist ein goldener Drache. Dieses goldene Drachen-Ei ist ein bisschen schwerer als die anderen Eier. Dann hat man eine Waage und man muss versuchen, mit zwei bis drei Spielzügen herauszufinden, welches das goldene ist. Diese mussten wir auch noch mit elf Eiern machen und mit neun normalen Eiern, einem Drachen-Ei und einem Wurmschwanzdrachen, der leichter als die anderen ist. Mit ein paar Mal Ausprobieren haben wir es am Ende immer geschafft und der Mann war auch ganz nett.“


 

Johanna, 7C: “Als wir am 13.6. in Göttingen wegen dem Mathewettbewerb waren, hat mir eine Ausstellung am besten gefallen. Dort mussten wir einmal mithilfe einer Waage herausfinden, welches das goldene und welches das Federdrachen-Ei war. Wir hatten dazu nur drei Züge. An einer anderen Station konnten wir bei Ubongo 3D mit kleinen Teilchen deckungsgleiche Flächen bauen (Kiki und ich haben dabei Experte geschafft) Außerdem sollten wir Tiere in möglichst wenige Gehege packen, wobei manche die und andere die Tiere nicht mochten. Dank der netten Leute dort haben wir alle Aufgaben geschafft.“

Emma, 7C: „Der Tag der Mathematik in Göttingen an der Universität hat mir ein Stand besonders gut gefallen, nämlich der, an dem man unter drei Bechern mit verschiedenen Farben das Bonbon finden sollte. Dort waren drei Becher mit verschiedenen Farben aufgebaut. Hinter einer Abtrennung hat dann eine Person das Bonbon unter einen der Becher getan. Dann sollte man sich einen Becher aussuchen, unter dem man meinte, dass das Bonbon dort sei. Dann hat die Person einen Becher weggenommen, wo das Bonbon nicht darunter war. Jetzt wurde man gefragt, ob man den Becher wechselt, den man am Anfang meinte oder ob man bei seinem Becher bleibt. In den meisten Fällen hat man gewonnen, wenn man gewechselt hat. Das liegt daran, dass die Wahrscheinlichkeit bei dem ersten Tipp bei 1 zu 3 liegt; wenn dann ein Becher weg kommt, liegt bei dem anderen Becher die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen bei 2 zu 3.“

Nicola und Annika, 7C: „Am besten fanden wir die Seifenblasenstation. Dort konnte man sich auf einen Stein in der Mitte einer Schale stellen, der Partner hat mit zwei Stäben einen Reifen hochgezogen, sodass man in einer Seifenblase stand. Wenn die Seifenblase platzte, hat man Spritzer abbekommen. Es gab auch coole kleinere Formen, z. B. einen Würfel oder ein Dreieck. Außerdem gefiel uns auch die Eisenbahnstation. Dort musste man die fünf Wagen mit so wenigen Bewegungen wie möglich über die Ausweichstrecken in die richtige Reihenfolge bringen. Dabei gab es einige Regeln zu beachten. Trotzdem war es relativ leicht, so dass wir und unsere Freundinnen es mit der am wenigsten möglichen Anzahl an Bewegungen geschafft haben.“

Marlene und Nina, 7A: „Uns hat das Selbstexperiment mit den Drahtgestellen am besten gefallen, weil die Gestelle in Wasser mit Seife getunkt wurden und man genau erkennen konnte, wo die kürzesten Strecken zwischen den Eckpunkten sind.“

Chiara, 7C: „Am Tag der Mathematik hat mir unter Anderem das „Penrose Puzzle“ gefallen. Nachdem wir am 13.6.14 vormittags mit dem Bus in Göttingen angekommen waren, hatten wir kurz Zeit, danach sind „Anne & Co“ abgeholt worden, um Mathematik-Olympiade als Teamwettbewerb zu schreiben. In dieser Zeit hatten wir Zeit, Workshops zu machen, „rent a prof“ und Mitmachangebote. Wir waren als erstes bei einem Workshop „Penrose Puzzle“. Der ging von 10:00 – 11:00 Uhr und wurde von Prof. Dr. Jörg Brüdern geleitet. Er hat uns etwas über Paketierungen erzählt: auch, wenn es ganz verschiedene Muster sind, haben sie immer die gleichen Grundbausteine. Danach durften wir auch selber einen Tisch mit zwei verschiedenen Grundbausteinen legen.“

Melissa, 8B: „Der Tag in Göttingen war sehr lustig. Imke und ich haben zwei interessante Experimente gemacht, während Lisann und Sophie ihre Aufgaben gelöst haben. Das eine davon war das „Game of life“. Dies fand ich sehr interessant, deswegen habe ich mich entschieden, darüber meinen Bericht zu schreiben. „Game of life“ ist ein unendlich großes Spielfeld auf dem PC. Es ist sehr klein kariert. Mit der Maus setzt man kleine Zellen in die Rechtecke. Wenn man mindestens drei nebeneinander setzt und „Play“ drückt, bewegen sie sich auf die unterschiedlichsten Arten. Wir durften es auch selbst ausprobieren, also machte ich einen Segler, der unendlich lange nach rechts gegangen ist. Der Tag in Göttingen war sehr interessant und ich hoffe, dies mal wieder zu erleben.“

Imke, 8B: „Beim Thema „Platonische und archimedische Körper“ ging es um regelmäßige Körper. Definiert sind platonische Körper als Körper bestehend aus reglmäßigen n-Ecken, an denen gleich viele Seiten an jeder Ecke zusammentreffen. Dazu haben wir die Anzahl der Flächen f, Kanten k und Ecken e der fünf platonischen Körper verglichen.
Die Formel f+e-k=2 wurde dann nachgewiesen und zum Schluss durften wir selbst noch Körper basteln.“

Annika, 7A: „Nina und ich haben an einem Kurs zur Verschlüsselung über Computer
teilgenommen. Wir haben an Computern gelernt, wie wir das ASCII und das RSA System verwenden können. Das hat uns Prof. Carsten Damm erklärt. Dazu braucht man ein spezielles Programm. Wir haben das PGP Programm verwendet. Er hat uns erklärt, dass man einen öffentlichen Schlüssel und einen privaten Schlüssel braucht. Wenn jetzt z.B. Lara an Hannah eine Nachricht wie: "Wollen wir am Samstag ins Kino gehen?", schreiben will, sie aber nicht will, dass andere die Nachricht lesen, muss Hannah ihren öffentlichen Schlüssel bei Facebook, Twitter...etc. einstellen, aber ihren privaten Schlüssel schreibt sie nur in z.B. ihr Tagebuch. So kann Lara ihre Nachricht an Hannah, mit Hannahs öffentlichem Schlüssel verschlüsseln, schickt die Nachricht dann ab, und Hanna kann sie dann mit ihrem privaten Schlüssel entschlüsseln. Das haben wir dort auch ausprobiert. Es hat viel Spaß gemacht.“