Das PMG beim MacGyver Ideenwettbewerb 2014

Kennt Ihr MacGyver, den amerikanischen Actionheld, der mit Taschenmesser und Klebeband die Welt retten konnte?

Jährlich sucht die Technische Universität Braunschweig Teams für den MacGyver Ideenwettbewerb. Dabei muss man innerhalb von 3 Wochen eine Maschine entwickeln, die eine Aufgabe erfüllt. Jedes Team erhält 20 € für Material. In diesem Jahr waren wir, vier Schüler aus der 7b und 7d (Lukas Benstem, Maximilian Mienkina, Paula Thielmann und Michel Vogely) dabei!

Schon die Anmeldung war aufregend. Am 6. Juni 2014 erhielten wir an der TU Braunschweig die Aufgabe: Konstruiere eine Ballmaschine. Die Maschine sollte innerhalb von 3 Minuten einen Tennisball durch eine waagerechte Öffnung in 1,5 m Höhe transportieren. Sie durfte vor dem Start nicht höher sein als 75 cm, musste wiederholt funktionieren und innerhalb von 2 Minuten auf der Bühne aufgebaut und startbereit sein.

Eine mehrköpfige Jury bewertete Schüler und Studenten jeweils getrennt und prämierte: die genial einfachste Maschine, die genial komplexeste Maschine und das beste Gesamtpaket.

Unser Ziel war der Bau der genial einfachsten Maschine!

In den Pfingstferien haben wir unsere Maschine aus Holzresten gebaut. Sie ist ähnlich wie ein Katapult aufgebaut und kann den Tennisball mit Hilfe einer Keksdose präzise in das Loch legen. Als Gegengewicht haben wir einen alten Backstein verwendet, befestigt in einem Einkaufsbeutel. Als Startauslöser dient eine alte Rucksackschnalle.

Am 28. Juni war es dann soweit! TU DAY!

Mit einer Länge von 1,60 m und einer Höhe von 72 cm war unsere Maschine recht unhandlich. Darum: 8:15 Uhr Treffen vor Omas Garage zum Einladen, um 9:30 Uhr Anmeldung im Audimax, 11:00 Uhr Wettbewerb der Schüler.

Als Team Nr.1 mussten wir als erste auf die Bühne. Wir waren echt aufgeregt!

Unser Gruppenname „MacGyvers Enkel“ kam gut an. Wir hatten uns die MacGyver Banane und den Namen unserer Gruppe auf unser T-Shirt gemalt. Die Präsentation verlief gut und der Ball landete im Loch.

Bis zur Siegerehrung um 15:30 Uhr nutzten wir die Zeit, uns die anderen Gruppen anzusehen. Um 15 Uhr mussten sich alle Teams an ihren Maschinen einfinden. Von Mitarbeitern des TU-Instituts wurde den Siegerteams leise mitgeteilt, dass sie zum Finale ein zweites Mal ihre Maschine vorführen sollen. Als auch wir informiert wurden, konnten wir unser Glück kaum fassen. Frau Dr. Ketterl-Ostermeyer war gerade bei uns und jubelte mit!

So haben wir den Preis für die genial einfachste Maschine tatsächlich bekommen.

Herzlichen Dank an Frau Dr. Ketterl-Ostermeyer, die uns auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht hat. Wir freuen uns schon auf die Aufgabe 2015!

Fotos und Videos zum Wettbewerb findet Ihr auch auf der Internet-Seite www.ideenwettbewerb-macgyver.de .

Lukas Benstem