Sitzungsbericht vom 12.02.2014

Unsere letzte Sitzung war am 12.02.2014.

Bei der letzten Schulelternratssitzung wurde darüber abgestimmt, ob ein externer Begutachter den kontinuierlichen Beschwerden (Qualität und Quantität) entgegenwirken kann.

Sowohl die Elternvertreter als auch die Schulleitung fanden die Idee gut. Herr Oelker hatte im Anschluss an diese Sitzung mit Herrn Ernst von der Diakonie darüber gesprochen. In unserer Sitzung wurden wir als Vertreter darüber informiert, dass Gespräche und auch erster Kontakt in Bezug auf eine Zertifizierung unserer Schule stattgefunden haben.  Das Programm „Schule + Essen = Note 1“ von der „„DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“ (www.schuleplusessen.de) wurde angesprochen. Es werden der Caterer und auch die Schule bewertet/zertifiziert.

Im Moment hat sich der Essensablauf geändert. Die Jahrgangsstufe  8 ist nicht mehr am Schluss, da die Schüler die Zeit der Mittagspause zu sehr ausgedehnt haben. Um dem entgegenzuwirken, sind die Schüler der 7. Klasse nach hinten gerutscht.

Der Plan zum Essen ist wie folgt:

                        6. Jahrgang:                         Beginn 11.30 Uhr

                        5.+ 8. Jahrgang:                   Beginn 11.50 Uhr

                        7. Jahrgang:                         Beginn 12.10 Uhr

Der Schulleitung ist bewusst, dass die Essenszeit für alle Schüler mit 20 Minuten pro Jahrgang eng gesteckt ist. Auch wird zum September ein neuer Jahrgang dazukommen. Deshalb hat die Schulleitung bereits Pläne vorgestellt.

Ab dem Schuljahr 2014/2015 werden die 5./6./7. Klassen wie gewohnt 1 Stunde Mittagspause ab 11.30 Uhr haben. Die Jahrgänge 8 und 9 werden zeitlich versetzt ihre Mittagspause erst ab 12.30 Uhr begehen, so dass genügend Zeit und Raum für alle Schüler in der Mensa sein wird.

Beschlossen ist außerdem, dass ab der 10. Klasse keine Essensverpflichtung mehr besteht.

Es wird demnächst ein Trinkwasserbrunnen installiert, um die Wasserkannen zu ersetzen, die viele Kinder als viel zu schwer empfinden. Auch die vielen Wasserpfützen rund um die Kannen haben zu Beschwerden der Schüler geführt (Gläser und Teller rutschen auf den Tabletts).

Um die Temperatur des Essens weiter zu verbessern, wird eine Zeitschaltuhr für die Rechauds angeschafft. Bei Arbeitsbeginn müssen die Rechauds bisher erst noch auf gewünschte Temperatur aufgeheizt werden. Die Zeitschaltuhr wird dafür sorgen, dass bei Ankunft das Essen in die bereits vorgewärmten Rechauds umgesetzt werden kann und somit ein Herunterkühlen der Margen vermieden wird.

Bei den Rückmeldungen der SchülerInnen wurden einzelne Dinge kritisiert:

-       Der Schweinebraten war sehr durchwachsen, wurde daher entweder gar nicht
        genommen oder nur kurz probiert
        → Fleisch war Nackenstück, da alle anderen Stücke sonst zu trocken sind
             (geschmacklich aber einwandfrei)
         → anderes Stück Fleisch (Schinken oder sogar Kasseler) wird demnächst angeboten

-       Ausgabemenge und Nachschlag variiert je nach Person
         → Herr Ernst wird seine Mitarbeiter noch einmal auf die Absprachen hinweisen

-       Teile des Essens sind zu kühl


Es gab auch positive Rückmeldungen:

-       Die Konsistenz des Gemüses ist inzwischen deutlich besser.

-       Tomatensoße ist sehr beliebt

-       Die Salatbar ist weiterhin der Renner

-       Die helle Soße beim Salat wird häufiger gewünscht

-       Schafskäse und Mozzarellakugeln als Komponente beim Salat werden häufiger
        gewünscht (kann nur Ausnahme bleiben – Kostenfaktor)


Ein Appell von Herrn Oelker an die SchülerInnen: Der Speisesaal soll nicht mehr nur Kantinencharakter haben. Sie sollen sich überlegen wie er gestaltet werden kann (Pflanzen etc.)

Ebenfalls soll ein neues größeres Plakat von den SchülervertreterInnen im Mensaausschuss ausgehängt werden.

Als Mensaausschuss haben wir noch eine Bitte: Ermutigt eure Kinder die Kritik am Essen direkt an die Vertreter weiterzugeben und nicht nur an euch. Die SchülerInnen werden mit ihren Anliegen sehr ernst genommen und wir als Mensaausschuss versuchen vieles davon umzusetzen.

 

Marion Herbst

Für den Mensaausschuss