Sitzungsbericht vom 6.11.2013

Bericht vom 06.11.2013

In diesem Schuljahr haben wir uns bereits am 04.09. und am 01.10.2013 getroffen. Wie bei allen offiziellen Sitzungen wird ein Protokoll geführt, in dem sämtliche Punkte aufgeführt werden, die von allen Beteiligten angesprochen worden sind.

Als erstes werden immer die Rückmeldungen gesammelt. Überwiegend werden die Schüler im allgemeinen und auch speziell zu den einzelnen Essen befragt. Die Vertreter für die Jahrgänge fragen gezielt in ihren Klassen nach, welche Menüs sehr gut angekommen sind und was den meisten Schülern nicht so geschmeckt hat.

Mittlerweile kommen alle Schülervertreter mit den einzelnen Essensplänen und konkreten Schülerzahlen für jedes Gericht in die Sitzungen, um so besser die Abfragen reflektieren zu können.

Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass der Geschmack in den einzelnen Klassen bzw. Jahrgängen teilweise doch erheblich auseinandergeht. Was den 5. Klassen schmeckt, möchten die 8. Klassen gern vom Essensplan streichen und umgekehrt. Das ist in jeder Variante vorhanden.

Was aber vor allen Dingen bei allen Schülern festzustellen war,  ist, dass sich die Qualität des Essens deutlich verbessert hat. Und über Geschmack lässt sich auch bei uns bekanntlich nicht streiten.

Natürlich werden auch die Probleme konkret angesprochen wie z. B. die kurzfristigen Menüänderungen am Anfang des Schuljahres. Herr Ernst hat sich erst einmal dafür entschuldigt. Es gab organisatorische Probleme. Es wird jetzt verstärkt darauf geachtet und sollte es doch noch einmal vorkommen, wurde eine Informationstafel vorgeschlagen.

Auch das Thema der Zusatzstoffe wurde ausführlich von Herrn Ernst dargelegt. Anhand von Beispielen konnten vor allem die Schüler nachvollziehen, was sich hinter den einzelnen Namen verbirgt und in welchen Produkten diese Zusatzstoffe vorkommen. Eine Liste soll demnächst auf unserer Internetseite veröffentlich werden.

Bestimmte Produkte wie z. B. in Wasser gedämpfter Leberkäse werden nicht mehr auf dem Essensplan erscheinen. Andere dagegen wie z. B. Salamipizza sind auf Wunsch der Schüler aufgenommen worden.

Herr Ernst nimmt die Schüler mit ihren Kritiken und auch Wünschen sehr ernst und versucht diese teilweise zeitnah umzusetzen. Manches lässt sich auch nicht realisieren, wie z. B. Salz an Kartoffeln (die Kartoffeln werden schonend ohne Gewürze gedämpft) – man kann aber am Tisch salzen.

Durchgängig werden besonders die Äpfel und die Salatbar gelobt. Auch die Puddingvarianten finden großen Anklang – beliebt sind Schokolade und Vanille.

Die Lehrer, Frau Eissele und die Eltern unterstützen die Schüler nur zusätzlich durch Denkanstöße und evtl. zusätzliche Vorschläge und auch Rückmeldungen durch die Eltern der Schüler.

Fazit ist:  der Mensaausschuss hat durch die konstruktive Arbeit aller Beteiligten eine qualitative Verbesserung des Essens herbeigeführt. Um das zu überprüfen, bieten Herr Oelker und auch die Diakonie den Eltern an, gern mal als Testesser in der Mensa vorbeizuschauen.


Marion Herbst
für den Mensaausschuss