Der WPK C Kurs im DLR School_Lab in Braunschweig

Am 7. April 2016 war der WPK C Kurs „Vermessung der Welt“ im DLR School_Lab in Braunschweig.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist eine der größten und modernsten Forschungseinrichtungen Europas. An mehr als zehn verschiedenen Versuchsständen können die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto des School-Lab „Raus aus der Schule - rein ins Labor!“ die Forschungsthemen der wissenschaft­lichen Institute vor Ort nachvoll­ziehen.

Jana Reinebeck aus der 9C beschrieb ihre Eindrücke des Besuchs so: „Die Station Fahrgastwechsel dient der Verhaltensforschung. Jede Schulklasse nimmt an der Versuchsreihe teil und ist somit Teil der Forschung, die dazu genutzt wird, um Züge, Bahnhöfe und Abläufe zu optimieren. Der Versuch ist simpel aufgebaut und besteht aus einer 1 Meter breiten nachgebauten Tür eines Personenzuges.

Die Schülergruppe wird in zwei gleichgroße Gruppen aufgeteilt (in unserem Fall entstanden zwei 7er-Gruppen) und muss sich jetzt aus zwei verschiedenen Richtungen entgegen gehen, um so den realen Fahrgastwechsel am Bahnhof zu simulieren.

Die Gruppen laufen geordnet, d.h. erst die eine Gruppe, dann die andere, oder ungeordnet durch die Tür, d.h. dass die Personen einfach loslaufen und sich ohne Rücksicht auf Personen aus der Gegenrichtung durch die Tür drängeln, und so echte Situationen nachstellen.

Um den Versuch realistischer zu gestalten, wird die Gruppengröße variiert und aus zwei 7er Gruppen wurden eine 4er- und eine 10er-Gruppe gebildet. Um die Situationen zu vergleichen, wird die Zeit gemessen, welche die Gruppe benötigt, um die Tür zu passieren.

Auch, wenn die Versuche variiert haben, entsprechen sie nicht der Realität, da wir kein Gepäck bei uns getragen haben, was bei den meisten Zugreisenden natürlich der Fall ist, und wir uns alle gut kennen, was das verhalten und den Umgang miteinander stark verändert.

Mir haben diese Station und die Versuche sehr gut gefallen, da ich den Bezug zur Realität gesehen habe, wir an der Forschung teilgenommen haben und alle sehr viel Spaß hatten.“

U. Ketterl-Ostermeyer