Ein neuer Apfelbaum im Schulgarten und ein Zeichen der Hoffnung

  

In Bezug auf den Luther zugeschriebenen  Satz vom Apfelbäumchen („Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“) ist es mittlerweile auch am PMG  Tradition, am Reformationstag einen Apfelbaum zu pflanzen.

Dies geschah im Rahmen einer Andacht, die von der  Schulgarten &Natur AG gestaltet wurde. Dabei wurde vor allem der Hoffnungsaspekt betont: der Christliche Glaube hilft einem, auch in ausweglos scheinenden Situationen die Hoffnung auf Rettung nicht aufzugeben. Aus diesem Glauben heraus könnte Luther zu seiner überspitzten Formulierung gekommen sein. Denn gibt es ein größeres Hoffnungszeichen, als im Angesichts des Endes aller Zeiten noch einen Baum zu pflanzen?

Gut, soweit wird es wohl nicht kommen, nichtsdestotrotz gibt es viele Dinge auf der Welt, die uns Sorgen bereiten müssen – Krieg, Zerstörung, Gewalt, Verfolgung, Naturkatastrophen, Umweltzerstörung. Diese Liste ließe sich beliebig weit fortsetzen.

Als Christen aber können wir dem Übel der Welt immer die Hoffnung auf Gottes Zuwendung entgegensetzen. Und daran kann und soll uns dieser Apfelbaum erinnern.

Es ist übrigens ein Hochstamm der Sorte „James Grieve“. Somit wird er uns in einigen Jahren nicht nur mit wohlschmeckenden Früchten erfreuen, sondern mit seiner ausgeprägten Krone bei der Arbeit im Garten auch Schatten spenden und vielen Tieren als Unterschlupf dienen.