Rhetorikfahrt des neunten Jahrgangs

  

Die Tage vom 23.01.-25.01.2017 standen für die Klassen 9A und 9B unter dem Stern der Rhetorik – Die Kunst des Redens. Mit Frau Rohrer-Citli, Frau Sallatsch und Herrn Völkel verbrachten die Klassen drei Tage im Harz.

Vom 01.02.-03.02.17 ging es für die Klassen 9C und 9D in Begleitung von Frau Kohorst, Herrn Haertel und Frau Kauffmann in die Eichsfelder Hütte nach Sankt Andreasberg.

Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler ein dreitägiges Rhetorikseminar, das von Teamern der Naturfreundejugend angeleitet wurde.

Nachdem die Zimmer nach der Ankunft bezogen wurden und es einen kleinen Mittagsimbiss gab, tobten sich einige Schülerinnen und Schüler im Schnee aus. Anschließend ging es in die erste intensive Arbeitsphase in den Kleingruppen. Dort widmeten sich die Teamer den Fragen “Was ist Rhetorik? Und wofür braucht man das eigentlich?” Im Anschluss wurden die ersten 2-Minuten-Vorträge vorbereitet, bei deren Präsentation die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht ihre eigenen Karteikarten nutzten, sondern die eines Mitschülers/einer Mitschülerin. Dies führte teils zu großer Verwirrtheit. Nach dem Abendessen unternahmen einige Schülerinnen und Schüler noch eine Wanderung in den Ort, nutzten die Zeit zum Schlittenfahren oder spielten mit den Teamern und Lehrern “Werwolf”. Die Tischtennisplatten und der Kicker wurden ebenfalls genutzt. Das Abendprogramm war sehr vielfältig.

Am Vormittag des zweiten Tages erfolgten die ersten Vorträge mit Videoaufnahme. Nach anfänglichen Hemmungen und Nervosität traten alle Schülerinnen und Schüler selbstbewusst vor die Kamera, um sich hinterher selbst beobachten und reflektieren zu können. Nach dem Mittagessen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler einen Vortrag zu einem selbstgewählten Thema mit einer Argumentationsstruktur. Diese Vorträge wurden im Anschluss ebenfalls wieder per Video aufgenommen. Gemeinsam mit ihrer Gruppe und dem Teamer reflektierten sie den Vortrag und arbeiteten die genannten Argumente heraus. Das Abendprogramm verlief am zweiten Abend ähnlich wie am ersten.

Am dritten Tag folgte vormittags eine letzte intensive Arbeitsphase. Die Schülerinnen und Schüler erhielten als Gruppe die Aufgabe, unter bestimmten Vorgaben eine Stadt zu planen und diesen Plan aufzuzeichnen. Im Anschluss an die Planungsphase ging es darum, einer anderen Gruppe die Stadtplanung begründet vorzustellen. Mit guten Ideen und kreativen Argumentationen konnten alle Gruppen am Ende überzeugen.

Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann schon wieder vom Harz und den Schneemassen verabschieden und traten den Weg nach Hause an.

Insgesamt waren es für alle Klassen drei aufregende Tage, an denen sie viel gelernt und mitgenommen haben.

Frau Rohrer-Citli & Frau Kauffmann