Auf abenteuerlichen Pfaden in die Steinzeit

  

Der Besuch der 5. Klassen im Paläon war zumindest für die Klassen 5c und 5d bereits auf der Anreise ein kleines Abenteuer: Wegen einer unfallbedingten Straßensperrung kurz vor Schöningen musste der Bus erst über einen Kilometer rückwärtsfahren, um dann auf der zugewiesenen Umleitungsstrecke erneut im vom Regen aufgeweichten Straßenrand fast steckenzubleiben als ein LKW von vorne kam. Doch der Busfahrer meisterte die Situation mit professioneller Ruhe, so dass wir zwar mit 30minütiger Verspätung, aber sicher im Paläon ankamen.

Dort gab es – wie schon für die 6. Klassen – das „Steinzeit-Rollenspiel“, bei dem Säbelzahnkatzen und Menschen um ihr „Überleben“ kämpfen mussten. Je nach verfolgter Strategie, gingen mal die Raubkatzen, mal die Menschen als Sieger hervor. Der Tipp des Spielleiters für die Menschengruppe lässt sich auch in die Gegenwart übertragen: „Ihr dürft es nicht jeder für sich versuchen, die Stärke der Menschen liegt im Zusammenhalt der Gruppe!“.

Die anschließende Museumsführung bot die Möglichkeit mehr über das Leben unserer Vorfahren vor 300000 Jahren zu erfahren. Auch hier mit erschreckenden Parallelen zu Gegenwart: Überall dort, wo Raubkatzen und Menschen um den gleichen Lebensraum konkurrieren, sind am Ende die Menschen überlegen. Hier liegt ein Grund, warum auch die gegenwärtig (noch) lebenden Raubkatzenarten fast vollständig vom Aussterben bedroht sind. Werden Löwe, Tiger, Leopard und Co künftigen Generationen nur noch aus dem Zoo bekannt sein?