Elternarbeit am PMG

Elternvertretungen am PMG

•       Elternvertreter in den Klassen bzw. den Jahrgängen Q1/Q2

•       Schulelternrat

•       Fachkonferenzen

•       Elternvertreter auf Samtgemeinde- und Kreisebene

•       Elternvertreter für Schulen der ev.-luth. Landeskirche Hannover

•       Schulvorstand

 

Wahlberechtigt und wählbar sind die Erziehungsberechtigten. Nicht wählbar ist, wer an der Schule tätig ist oder die Aufsicht über die Schule führt. Die Inhaberinnen und Inhaber der genannten Ämter der Elternvertretung werden für zwei Schuljahre gewählt.

 

Bei Wahlen und Abstimmungen innerhalb der Klassenvertretung zählt eine Stimme pro Schüler/in.

Die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler einer Klasse (Klassenelternschaft) wählen den Vorsitz und dessen Stellvertretung. (Dies gilt nicht für Klassen, die zu mehr als drei Vierteln von Volljährigen besucht werden.) Zusätzlich wird aus dem Kreis der Eltern die Vertretung und Stellvertretung für die Klassenkonferenz (Zeugniskonferenz) gewählt. Aufgrund des Informationsflusses ist es sinnvoll, den Elternvertreter oder seinen Stellvertreter in die Klassenkonferenz zu wählen.

Der gewählte Elternvertreter  lädt die Klassenelternschaft mindestens zweimal im Jahr zu einem Elternabend ein (es empfiehlt sich eine Abstimmung der Tagesordnung mit dem Klassenlehrer) und moderiert diesen. Ein Elternabend ist auch dann einzuberufen, wenn ein Fünftel der Erziehungsberechtigten, die Schulleitung oder die/der Klassenlehrer/in es verlangt.

 

Die Elternvertreter und Stellvertreter der Klassenelternschaften bilden den Schulelternrat (SER). Der Schulelternrat wählt den Vorsitz, seine Stellvertretung sowie 4 Beisitzer aus seiner Mitte. Es werden Vertretungen und eine gleiche Anzahl Stellvertretungen für die Fachkonferenzen gewählt. Zudem werden je 2 Mitglieder des SER aus der Mitte für die Vertretung in der Samtgemeinde, dem Kreiselternrat und dem Landeskirchen-Elternrat für evangelische Schulen in Trägerschaft der ev.-luth. Landeskirche Hannovers gewählt.

Die Vorsitzende oder der Vorsitzende lädt den Schulelternrat mindestens zweimal im Jahr zu einer Sitzung ein. Eine Sitzung des Schulelternrats ist auch einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder oder die Schulleitung es unter Angabe des Beratungsgegenstandes verlangt.

 

Der Schulvorstand setzt sich aus Vertretern der Schulleitung, Lehrerschaft, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern zusammen. Die Elternvertreter und Stellvertreter  werden aus der gesamten Elternschaft der Schule gewählt. Aufgrund des Informationsflusses ist es sinnvoll, den Vorsitzenden des SER oder seinen Stellvertreter in den Schulvorstand zu wählen.

 

Elternvertreterinnen und Elternvertreter scheiden aus ihrem Amt aus,

•       wenn sie mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Wahlberechtigten abberufen werden,

•       wenn sie aus anderen Gründen als der Volljährigkeit ihrer Kinder die Erziehungsberechtigung verlieren,

•       wenn sie von ihrem Amt zurücktreten,

•       wenn ihre Kinder die Schule nicht mehr besuchen

•       wenn ihre Kinder dem organisatorischen Bereich, für den sie als

        Elternvertreterinnen oder Elternvertreter gewählt worden sind, nicht mehr angehören.

 

Die Mitglieder des Schulelternrats sowie die Vertreterinnen und Vertreter in den Konferenzen, deren Kinder die Schule noch nicht verlassen haben, führen nach Ablauf der Wahlperiode ihr Amt bis zu den Neuwahlen, längstens für einen Zeitraum von drei Monaten, fort.

 

 

Mitwirkung in der Schule

Von den Klassenelternschaften und dem Schulelternrat sowie in Versammlungen aller Erziehungsberechtigten der Schule können alle schulischen Fragen erörtert werden. Private Angelegenheiten von Lehrkräften sowie von Schülerinnen und Schülern dürfen nicht behandelt werden.

Die Vertretung  in den Konferenzen und Ausschüssen berichtet dem Schulelternrat oder der Klassenelternschaft regelmäßig über ihre Tätigkeit. Der Schulelternrat kann in Versammlungen aller Erziehungsberechtigten der Schule über seine Tätigkeit berichten.

Schulelternrat und Klassenelternschaften sind von der Schulleitung oder der zuständigen Konferenz vor grundsätzlichen Entscheidungen, vor allem über die Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, zu hören. Schulleitung und Lehrkräfte haben ihnen die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.

Die Lehrkräfte haben Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts mit den Klassenelternschaften zu erörtern. Dies gilt vor allem für Unterrichtsfächer, durch die das Erziehungsrecht der Eltern in besonderer Weise berührt wird.

Erziehungsberechtigte können einzelne Mitglieder des Schulelternrats mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen.