Unsere Patenkinder

Meine, 20.01.2013

Seit dem Schuljahr 2012/13 unterstützt das Philipp Melanchthon Gymnasium zwei Kinder über die Organisation World Vision. Als christliches Kinderhilfswerk hat World Vision neben der humanitären Hilfe auch den Arbeitsschwerpunkt der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit.

Das bedeutet, dass die Unterstützung nicht nur dem einzelnen Kind und seiner Familie zugutekommt, sondern auch der ganzen Dorfgemeinschaft. Die Projektlaufzeiten von 15 Jahren sind langfristig angelegt.

Die Betreuung der Patenschaften liegt am PMG auch in den Händen der Schülerinnen und Schüler des WPK-Kurses 7 „Wir und die Anderen – Eine Welt“, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Christmann Briefe an die Kinder schreiben und Spendenaktionen organisieren.

Die Auftaktfinanzierung der Patenschaften für das ganze erste Jahr ergab sich aus der Kollekte des Einschulungsgottesdienstes im September 2012. Hinzu kam der Erlös des erfolgreichen Bilderverkaufs beim Schulfest. Allen Spendern sei an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzlicher Dank ausgesprochen!

Auch im Herbst, genauer gesagt am Kultur- und Vorleseabend Ende November, organisierte die Klasse 7B einen Kuchenverkauf. Dessen Erlös betrug 120 Euro, die wir als Sonderspende zu Weihnachten an unsere Patenkinder schicken konnten.

Im Folgenden können Sie ein wenig über unsere Patenkinder und deren Projektgebiete erfahren:

 

Dang aus Vietnam

Unser Patenkind Dang aus Vietnam

Dang ist ein zehnjähriges Mädchen aus dem Südosten Vietnams.
Das Projektgebiet, in dem sie lebt, heißt Ham Thuan Bac. Um die Versorgungslage dort dauerhaft zu verbessern, schult World Vision die Kleinbauern in modernen Anbautechniken. Zudem wird in die Bewässerungssysteme für die Felder investiert.
Auch die Bildungssituation ist ein Arbeitsschwerpunkt. Es werden Schulen renoviert und Lehrer fortgebildet. Um die medizinische Versorgung zu verbessern, bildet World Vision Gesundheitshelfer aus, stattet sie mit Medikamenten und Material aus und richtet in entlegenen Dörfern Beratungsstellen ein.

Dang mit Mutter und Großmutter

 

Fernando aus Bolivien

 

Fernando ist ein dreizehnjähriger Junge im Südosten Boliviens. Seine große Familie gehört zur Volksgruppe der Guarani.
Das Projektgebiet, in dem er wohnt, heißt Arakavi. Hier gibt es besonders schlechte hygienische Bedingungen und verunreinigtes Trinkwasser. Deshalb hat World Vision sich zunächst besonders darauf konzentriert, eine medizinische Grundversorgung aufzubauen sowie Aufklärungsarbeit zur Infektionsvorbeugung zu leisten. Auch die Trinkwasserversorgung wird ausgebaut.
Im Bildungsbereich ist ebenfalls noch viel zu tun, denn nicht alle Kinder können dort die Schule besuchen. Fernando gehört jedoch zu den Schulkindern, was uns sehr für ihn freut.