Jan Kattanek berichtet von Studium und Stipendiat

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München, Heidelberg oder Berlin – wer in angesagten Studentenstädten sein Studium beginnt muss – vor allem aufgrund der hohen Mieten – mit monatlichen Kosten von über 1.000 Euro rechnen, aber auch in kleineren Städten kommt schnell eine hübsche Summe zusammen, Wohnraum, Lebensmittel, Bücher und Freizeit wollen schließlich auch hier finanziert werden.

Da naturgemäß nicht jeder mit einem Lottogewinn oder einem vermögenden familiären Background gesegnet ist, muss das Studium auch irgendwie finanziert werden – neben Jobben oder Bafög existiert noch die Möglichkeit eines Stipendiums. Über ein solches Stipendium berichtete nun Jan Kattanek, der in unserem ersten Abiturjahrgang erfolgreich seine Hochschulreife ablegte und jetzt im Saarland Medizin studiert. Eingeladen zu seinem informativen, unterhaltsamen und eloquenten Vortrag waren die Schülerinnen und Schüler unserer Q1 und unserer Q2, die am Ende des Schuljahres selbst ihr Abitur ablegen wollen.

Jan erhielt ein Stipendium der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, einer weltanschaulich und politisch völlig neutralen Organisation. Pro 40 Abiturienten haben Schulen die Möglichkeit, einen Stipendiaten für diese Stiftung vorzuschlagen – dabei stehen jedoch nicht in erster Linie die Noten im Vordergrund. Jan betonte diesbezüglich auch ausdrücklich, dass gute, aber nicht sehr gute, Noten zwar eine Vorraussetzung seien, in den Auswahlgesprächen jedoch Wert vor allem auf soziales Engagement und die Persönlichkeit gelegt werde.

Neben den finanziellen Vorteilen (das Stipendium gewährt eine Art nicht-zurückzahlbares Bafög und zusätzlich Geld für Lehrmaterialien) bietet die Aufnahme in die Studienstiftung weitere positive Effekte: Durch den Austausch mit anderen Stipendiaten und Alumnis wird die Persönlichkeit in verschiedenen Bereichen gefördert, es gibt weiterhin die Möglichkeit, an Veranstaltungen wie Sprachreisen teilzunehmen, auch bei der Bewerbung macht sich ein Stipendium im Lebenslauf sicherlich nicht schlecht. Den entscheidenden Mehrwert des Stipendiats sieht Jan Kattanek ähnlich wie Schulleiter Stephan Oelker im Networking – der Aufbau eines beruflichen Netzwerks sollte gerade in diesen turbulenten Zeiten keinesfalls unterschätzt werden! Durch das Stipendium kommt man eben auch in Kontakt mit Studenten anderer Fachbereich und erhält so noch einmal einen völlig neuen Einblick in verschiedene Sachverhalte.

Wichtig erschien es Jan auch, zu betonen, dass es sich bei den Stipendiaten keinesfalls um eine elitäre Gruppe handle, vielmehr biete das Stipendium Schülerinnen und Schülern aus nicht-akademischen Haushalten (wie ihm selbst!) vielfältige Chancen.

Herzlichen Dank an Jan für seinen Vortrag und sein Engagement, hier zeigte sich auch, wie am PMG eine immer größer werdende Schulfamilie entsteht – wir wünschen Jan weiterhin viel Erfolg und Gottes Segen – #mehralsschule

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