„Schon-Waschgang“ oder „Sprung ins kalte Wasser“?

Austausch mit Colmar

Wie in den vergangenen fünf Jahren ging es auch dieses Jahr zu unserer Austauschschule dem Collège l’Assomption nach Colmar.

Dabei hatten der 7. Jahrgang die Möglichkeit, die Austauschpartner im April zunächst in Meine „zu beschnuppern“, ein Wochenende Luft zu holen und dann gleich im Anschluss selbst für eine Woche nach Frankreich zu fahren. Das Programm war mit dem Besuch des Europaparlamentes in Straßburg, dem anschließenden Shoppen im wunderschönen Straßburger Zentrum und dem Besuch des Europaparks  abwechslungsreich und man hatte viel Spaß, vor allem weil bei sommerlichen Temperaturen fast Feriengefühle aufkamen.

Angesichts dieser eher touristischen Eindrücke hatten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs während ihres zweieinhalb-wöchigen Austausches im Januar schon eher „den Härtetest“ zu bestehen. So wurde die Aufregung schon bei der Hinfahrt immer größer, je näher wir dem Ziel kamen. Doch angesichts der herzlichen Begrüßung in den Familien, war spätestens nach ein paar Tagen das Fremdheitsgefühl verflogen: Man hantierte mit Mimik, Gestik und natürlich auch vorhandenem Wortschatz….oder aber –  war dankbar, wenn der Austauschpartner bzw. die Austauschpartnerin hin und wieder Deutsch sprach.

Ziel war es, vor allem, den Alltag in Frankreich und das Familienleben kennenzulernen. Der tägliche Besuch der französischen Schule, das französische Menu in der Schulkantine, die vielen Bekanntschaften, Ausflüge mit den Familien am Wochenende in die Vogesen und natürlich zwischendurch auch immer wieder das Zusammentreffen mit deutschen Mitschülern und Mitschülerinnen sorgte für zahlreiche neue Eindrücke und – darüber waren sich dann alle beim z.T. doch tränenreichen Abschied einig: Was das Verstehen und die Ausprache von Französisch angeht, hat man viel dazugelernt und kann sich über so manche Google-Übersetzung nur amüsieren.

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