Tatü, Tata, die Feuerwehr ist da!

Chemie

Am 19.09.2019 besuchten uns im Chemieunterricht drei Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehr Wasbüttel. In einem Interview wurden uns viele Fragen beantwortet. Die Feuerwehrleute müssen rund um die Uhr bereit sein und bei Wind und Wetter Feuer löschen. Da ist es ein Glück, dass die Wasbüttler Feuerwehr durchschnittlich nur 10-15 Einsätze im Jahr hat. Nach einem Anruf haben die Feuerwehrleute 3 min. Zeit, bis sie zum Einsatzort losfahren. Dass die Feuerwehrleute und die Bevölkerung durch die Sirene über einen Brand informiert wird, läuft parallel zum Anruf, häufig sind Dachstühle betroffen. Bei einem Einsatz muss dann alles sehr schnell gehen.

Wir haben erfahren, dass es bei manchen Bränden sehr lange dauert, sie zu löschen. Propangasbrände zum Beispiel. Propan ist das Gas, welches am häufigsten brennt. Bei solchen Bränden muss man 24 Stunden lang ohne Pause Wasser auf das Feuer spritzen, um die Brandquelle abzukühlen. Auch nachdem das Feuer dann gelöscht ist, müssen immer noch mindestens 6 Feuerwehrleute das Feuer bewachen, um eine Wiederentzündung des Feuers zu verhindern.

Leider interessieren sich immer weniger Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr, weil diese Kinder zum Beispiel lieber Fußball spielen wollen. Dadurch mangelt es oft an genügend Leuten für die Feuerwehr. Wenn ihr Interesse an der Feuerwehr habt, könnt ihr ja mal in eurer örtlichen Feuerwehr freitags vorbeischauen ;-). Bei den Übungsstunden der Feuerwehr werden u.a. viele Experimente durchgeführt. Dies haben wir auch gemacht. Dabei haben wir besprochen, wie man Feuer richtig löscht, bzw. wie man es auf gar keinen Fall machen darf. Unter unseren Experimenten gab es viele, die ganz leicht im Alltag passieren können, wie z.B. Dieselbrände oder Fettbrände. Insgesamt war der Besuch der der Feuerwehr sehr interessant und vor allem haben wir sehr viel gelernt.

 

                                                                                Von Amelie, Lasse, Jannes und Emma aus der 7A

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