Von LobbyControl bis Tempo 130 – Die Q1-Kurse Politik unterwegs im politischen Berlin

Am Donnerstag, den 14.11.2019 haben die Politikkurse der Q1 einen Einblick in das „politische Berlin“ bekommen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in diesem Semester im Politikunterricht intensiv mit dem demokratischen System der BRD auseinander und hatten nun im Rahmen der Berlin-Exkursion die Möglichkeit, vor allem die parlamentarische Arbeit hautnah zu erleben.

Los ging es mit einer lobbykritischen Stadtführung des Vereins LobbyControl durch das Regierungsviertel – dort, wo in nächster Nähe zu Parlaments- und Regierungsgebäuden sehr viele Lobbyisten sitzen und ihre Interessen vertreten. Anhand von anschaulichen und prägnanten Beispielen wurde deutlich, wie Lobbyisten arbeiten und mit welch unterschiedlichen Mitteln sie versuchen, Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. Und natürlich erklärte LobbyControl der Gruppe auch ihr eigenes Anliegen, denn LobbyControl fordert Gesetze, die mehr Transparenz und eine stärkere Kontrolle des Lobbyismus garantieren sollen. Danach stärkte sich die Gruppe beim gemeinsamen Mittagessen im Paul-Löbe-Haus, dem sogenannten „Motor der Republik“, da dort die Bundestagsausschüsse tagen und entscheidende Parlamentsarbeit stattfindet.

Im zweiten Teil des Tages bekamen die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Führung durch Teile der parlamentshistorischen Ausstellung im Deutschen Dom und schlüpften dort anschließend im Rahmen eines politischen Rollenspiels in die Rolle von Bundestagsabgeordneten. Sie debattierten einen Gesetzesentwurf zum Thema „Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen“ und die Gesetzesinitiative der Grünen-Fraktion scheiterte letztlich – genau wie im realen Leben…

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