WPK B – smart, sweet and creative

WPK

Um Horizonterweiterung im doppelten Sinne ging es bei der Exkursion der WPK B Kurse (Fricke & Fricke) im 10. Jahrgang. Denn wer weiß schon genau, wie Zucker aus der Zuckerrübe auf den Tisch (bzw. aufs Brötchen) kommt? Theoretisch hatten beide Kurse dies natürlich schon längst besprochen, doch die Dimensionen einer laufenden Zuckerfabrik zu sehen, die Vibrationen der Maschinerie zu spüren und den Geruch – der auf der Rückfahrt übrigens auch noch in der Kleidung „hing“ – wahrzunehmen, das ist noch einmal etwas Anderes. Und weil wir uns nicht mit Kleinigkeiten zufriedengeben, machten wir uns nach Uelzen auf, wo immerhin die (nach Werksauskunft) größte Zuckerfabrik Deutschlands steht (gleichzeitig die Nr. 2 in Europa). Die Dimensionen dieses Werkes waren in der Tat beeindruckend:

Die kathedralenartige Hauptproduktionshalle erstreckt sich über eine Grundfläche von ca. 300m x 80m und erreicht gut 50m Höhe. In ihr werden täglich ca. 20.000t Rüben (1000 LKW-Ladungen) zu 3000t Zucker verarbeitet. Dies erfolgt weitgehend automatisiert, so dass der Prozess lediglich von 8 Mitarbeitern pro Schicht überwacht werden muss. Bis alle Rüben verarbeitet sind, vergehen ca. 120 Tage, in denen die Anlagen nicht stillstehen. Dass so etwas Alltägliches wie Zucker mit Hilfe einer so ausgeklügelten Hochtechnologie (bei der es übrigens keinen Abfall aus dem Produktionsprozess heraus gibt) entsteht, versetzte nicht nur die begleitenden Lehrkräfte in fast schon ehrfürchtiges Staunen.

Doch damit nicht genug: Im Sinne von ganzheitlicher Bildung galt unsere Aufmerksamkeit an diesem Tag auch noch einem begehbaren Kunstwerk: Die Wartezeit auf den Zug nach Meine überbrückten die Schülerinnen und Schüler mit einer von Frau Dilchert vorbereiteten „Entdeckungsreise“ durch den „Hundertwasser-Bahnhof“, bei der es galt, Zitate des Künstlers in Verbindung mit der realen architektonischen Umsetzung zu bringen.

Neue Eindrücke auf vielen Ebenen – eine gelungene Exkursion!

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